Sicherheit im Glasbereich eines Wintergartens mit Verbundsicherheitsglas

Je nach der Größe der Elemente eines Wintergartens, ändert sich auch die Glasstärke der Elemente.

In der Regel bestehen die Fenster aus Thermoglas 2-4-2 mit einem Luftzwischenraum, bei größeren Scheiben 6-4-2. Es handelt sich bei den Scheiben nicht um Wintergarten- VSG Verbundsicherheitsglas, sondern um normales Fensterglas. VSG ist die Abkürzung von Verbundsicherheitsglas.

Worin besteht der Unterschied zwischen Einfachglas und VSG- Glas?
Es handelt sich in beiden Fällen um ganz normales Glas, mit einem Unterschied: Zwischen den VSG- Gläsern wird eine Folie gespannt. Was heißt, zwischen drei mal zwei Millimeter Gläsern wird jeweils eine Folie gespannt.

Durch die zusammengepressten Scheiben mit der Folie können keine Scherben und Löcher entstehen, sondern allenfalls nur Risse. Natürlich kommt es auch bei VSG- Glas auf die Stärke an. Je stärker das Glas, desto haltbarer ist die Scheibe.

Im Wintergarten werden für die Dacheindeckung entweder Doppelstegplatten oder VSG Glas verwendet. Kommt VSG- Verbundsicherheitsglas zur Anwendung, handelt es sich hierbei um eine vom Bauamt vorgeschriebene Verglasung, in den meisten Fällen 6-4-2, damit es aus Sicherheitsgründen im Dachbereich des Wintergartens nicht zu einem Scherbenbruch kommen kann, was letztendlich auch zu einer tödlichen Verletzung führen kann.

Der Einsatz von Verbundsicherheitsglas im Fenster -und Schiebeelemente-Bereich gehört nicht zum Standard eines Wintergartens. Liegt das Haus mit dem Wintergarten etwas abseits und einsam, drängt in der Regel die ängstliche Hausherrin zum Einbau der VSG- Scheiben, um sich vor einem eventuellen Einbruch sicherer zu fühlen.

Letztendlich hängt auch hier die Sicherheit von der Glasstärke ab, denn bei einer gewaltsamen Zerstörung der Scheibe treten ganz andere Kräfte auf, als im Dachbereich, wo vielleicht einmal ein Ast oder sonstige Gegenstände auf das Glas fallen können.