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Pflanzenüberwinterung im Kaltwintergarten
Oktober 28, 2010 | | Comments Off
Der Herbst hat Einzug gehalten und der Winter steht vor der Tür. Somit wird es Zeit Kübelpflanzen und nicht winterharte Pflanzen aus dem Garten ins Haus zu holen. Neben Kellerräumen bietet sich auch ein Wintergarten zur Überwinterung von Pflanzen an. Allerdings nur Kaltwintergärten, da beheizte Wintergärten die Winterruhe der Pflanzen stören.
Vor der Unterbringung der Pflanzen im Kaltwintergarten ist es wichtig, die Pflanzen auf Schädlinge zu Durchsuchen – hierbei besonders auf die Blattunterseiten achten. Gegebenenfalls ist eine Behandlung mit dem richtigen Schädlingsmittel durchzuführen. Kranke Pflanzen überstehen sonst unter Umständen die Überwinterung nicht.
Vor dem Einlagern werden alle abgestorbenen Pflanzenteile entfernt und ein Rückschnitt vorgenommen. Letzteres ist von Vorteil, wenn möglichst viele Pflanzen auf engem Raum Platz finden sollen. Bei der Überwinterung im Wintergarten ist auf ausreichende Helligkeit zu achten. Wenn diese nicht in erwünschtem Umfang gewährleistet ist, können spezielle Pflanzenlampen hier Abhilfe schaffen. Idealerweise sollten die Temperaturen im immer zwischen 5-15 Grad liegen. Je nach baulicher Lage können Elektroradiatoren oder ein zusätzlich angebrachter Heizkörper für die optimale Temperatur sorgen. Ein zu warmer Raum stört die Winterruhe. Gegebenenfalls muss, bei starker Erhitzung durch die Wintersonne, schattiert werden, um die Blätter nicht zu beschädigen. Viele Pflanzen benötigen eine Winterruhe, um dann im Frühjahr genug Kraft für den Neuaustrieb zu haben.
Den Temperaturen angepasst, wird immer sehr sparsam gegossen, am Besten mit abgestandenem Regenwasser. Das zusätzliche Düngen entfällt in der Überwinterungszeit, da die Pflanzen in ihrer Ruhephase keine zusätzlichen Nährstoffe benötigen. Während der Einlagerungszeit der Pflanzen sollte die Raumluft nie zu trocken sein. Hier können, mit Wasser gefüllte Schalen, dass Raumklima entscheidend verbessern. Ferner ist für eine gute Belüftung zu sorgen. Die Pflanzen dürfen aber keinesfalls der kalten Winterluft oder einem Zug ausgesetzt werden. Dies ruft irreparable Schäden an allen Teilen hervor.
Im Frühjahr werden die Wassergaben allmählich gesteigert und bei schönem, sonnigem Wetter die Pflanzen dann langsam an den Freilandaufenthalt gewöhnt. Jetzt ist die beste Zeit zum Umtopfen und bei Bedarf kann ein weiterer Rückschnitt vorgenommen werden. Auch hier sind die Pflanzen wieder auf Schädlingsbefall zu kontrollieren und gegebenenfalls mit dem richtigen Mittel zu behandeln.
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