OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA2010 kündigte Kurt Beck an, dass 2015 100.000 Dächer in Rheinland Pfalz für die Solarstromherstellung gerüstet sein sollen.

Nebenbei finden nicht nur die Solaranlagen immer mehr Abnehmer, auch Wintergärten scheinen größeren Anklang gefunden zu haben.

Vorsichtig formuliert kann man sagen, dass Wintergärten und Solaranlagen in Rheinland Pfalz, derzeit absolute Trendprodukte sind. Viele Aspekte spielen hier mit ein. Neben den politischen Vorhaben, die vor zwei Jahren angekündigt wurden, bringen Solaranlagen auch einige Vorteile mit sich. Die Umweltfreundlichkeit als erster Punkt, aber auch die langfristige finanzielle Entlastung, sollten für den Verbraucher eine Rolle spielen, wenn er sich für den Kauf entscheidet. Dies ist bei Wintergärten ähnlich.

Der Treibhauseffekt des Glashauses sorgt für eine ganzjährige Wohnwärme, was sowohl die Pflanzen im Winter vor dem erfrieren schützt, dem Besitzer in der kalten Jahreszeit die Sonne nicht verwehrt, aber auch das Portemonnaie entlastet –natürlich nur an sonnigen Tagen. An stark bewölkten Tagen ist der Wärmeverlust sehr viel höher in einem Wintergarten, als in einem normalen Raum.

Natürlich spielen bei beiden Anschaffungen die kurzfristigen Kosten eine große Rolle. Diese sind auch nicht zu unterschätzen. Was z.B. eine Solaranlage kosten kann, berechnet sich an folgenden Aspekten:

  • Photovoltaikanlage oder Solarthermie?
  • Geplanter, jährlicher Verbrauch
  • Zur Verfügung stehender Platz
  • Ist die mögliche Photovoltaikanlage netzgebunden oder netzungebunden?

Der letzte Aspekt verleitet auch zum Weiterdenken:

Soll die Photovoltaikanlage nämlich netzgebunden sein, bietet sie die Möglichkeit zu einer Einspeisevergütung für, den vom Nutzer bereitgestellten Strom. Der Verbraucher kann dann, im Klartext, mit seiner Photovoltaikanlage auch noch Geld verdienen.

Mit Wintergärten verhält es sich ähnlich: Es muss im vornherein klar sein, um welche Fläche es sich handelt, ob der Wintergarten im Erdgeschoss oder auf einem Balkon errichtet und wofür er genutzt werden soll. Erst nach diesen Überlegungen sollte ein Fachbetrieb hinzugezogen werden, damit man vorher weiß, was man will.